DIY-Arbeitstisch aus gebrauchten Terrassendielen

Statt die alten Terrassendielen nach dem Rückbau meiner Holzterrasse zu entsorgen, habe ich ihnen ein zweites Leben geschenkt. Entstanden ist ein stabiler Arbeitstisch für draußen, der sich im Alltag bereits vielfach bewährt hat – ein einfaches Upcycling-Projekt mit praktischem Nutzen.
Die alte Holzterrasse

Von der Holzterrasse zum neuen Projekt

Es war einmal eine Terrasse – eine Holzterrasse. Nach etwa zehn Jahren begann die Unterkonstruktion leider langsam zu verfaulen. Da ich noch ausreichend Pflastersteine übrig hatte, entschied ich mich dafür, die Fläche zu pflastern, anstatt die Unterkonstruktion der Holzterrasse zu erneuern.

Anders als die Unterkonstruktion waren die Terrassendielen größtenteils noch in einem guten Zustand. Viel zu schade, um sie wegzuwerfen oder zu verbrennen. Also wurden sie zunächst beiseitegelegt. Die Frage war nur: Was könnte man daraus noch bauen?
Arbeitstisch für draußen

Die Idee: Ein stabiler Arbeitstisch für draußen

Als ich wieder einmal am Basteln war und mir – wie schon so oft – einen provisorischen Tisch aus Holzböcken und einer OSB-Platte aufgebaut hatte, kam mir die Idee: Ein vernünftiger Arbeitstisch für den Außenbereich musste her.

Er sollte möglichst stabil und gleichzeitig möglichst groß sein. Gut, dass die alten Terrassendielen noch vorhanden waren.
Rahmenkonstruktion

Bau des Arbeitstisches

In der Garage fand ich noch einige Balken, die sich ideal als Rahmen eigneten. Die Abmessungen des Tisches richteten sich dabei in erster Linie nach dem vorhandenen Material. Die Terrassendielen habe ich an den Enden etwas gekürzt, da sie dort bereits leicht angegriffen waren.

Die Höhe des Arbeitstisches wählte ich so, dass ich mit meiner Körpergröße von 193 cm bequem im Stehen daran arbeiten kann. Das macht sich besonders bei längeren Arbeiten bemerkbar.
Rahmen ist fertig

Bewährt im Alltag

So entstand ein einfacher, aber sehr stabiler Arbeitstisch, der inzwischen regelmäßig zum Einsatz kommt. Besonders praktisch haben sich dabei die Riffel der Terrassendielen erwiesen: Rollen Kleinteile wie Schrauben, Bohrer oder Muttern über die Arbeitsfläche, bleiben sie häufig in den Rillen liegen und fallen nicht direkt auf den Boden.

Natürlich ist der Tisch nicht perfekt gerade. Das verwendete Altholz war rund zehn Jahre Wind und Wetter ausgesetzt und entsprechend leicht verzogen. Für einen Arbeitstisch spielt das jedoch kaum eine Rolle und beeinträchtigt die Nutzung nicht.
Terrassendielen als Arbeitplatte

Fazit: Altholz sinnvoll weiterverwenden

Mit diesem Projekt konnte ich das Material der alten Holzterrasse sinnvoll weiterverwenden und ihm ein zweites Leben geben. Anstatt die Terrassendielen zu entsorgen, ist daraus ein robuster Arbeitstisch entstanden, der mir vermutlich noch viele Jahre gute Dienste leisten wird.

Manchmal braucht es gar nicht viel neues Material – sondern nur eine passende Idee.
Veröffentlicht: 07.07.2026
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